Erinnerungen weiterleben lassen

Irgendwie konnte ich mich immer noch nicht dazu durchringen, mir ein e-book, ein digitales Buchlesegerät anzuschaffen. Irgendwie hänge ich immer noch am Buch als solches und geniesse es, Seite um Seite umzublättern. Umsomehr hat es mich heute gefreut, als ich auf dieses Video gestossen bin. Es ist eine Folge aus einer Serie von Sendungen, in denen es um das Reparieren und Flicken von Sachen geht. In dieser Folge geht es um die Restauration von Büchern.

Das Video selber ist in Japanisch, deshalb hier eine kurze Beschreibung des Inhalts: Der Mann möchte sein Englisch-Japanisch-Dictionnaire, den er selber während der Oberstufe gebraucht hat, seiner Tochter, die nun in die Oberstufe kommt, weitervererben. Doch vom täglichen Gebrauch während Jahren ist der Dix bereits sehr gebraucht, deshalb lässt er ihn restaurieren. Wahrscheinlich nicht ganz billig, aber es geht ja nicht nur um den Materialwert eines Dix, sondern da ist auch ein grosser Erinnerungswert inbegriffen!

Wer übrigens zu Recht findet, dass viele Sachen einfach zu schnell kaputt gehen und dann weggeworfen werden, findet auch in der Schweiz immer mehr Sinnesgenossen. Immer mehr sogenannte "Repair Café"s oder andere Treffs öffnen ihre Tore, damit man gemeinsam reparieren anstatt wegwerfen kann. Das SRF berichtet unter anderem hier und hier über solche Treffs.

Ausserdem gibt es solche Reparatur-Werkstätten auch für Computer, wie dieser Beitrag des SRF zeigt:

Und hier ist noch die Homepage des gemeinnützigen Vereins, falls ihr mal eine Reparatur braucht: http://www.revamp-it.ch

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