Der Wiederaufbau geht weiter

Rikuzentaka ein halbes Jahr nach dem TsunamiAuch drei Jahre nach dem grossen Erdbeben wohnen viele Menschen und Familien noch in den Wohncontainern, welche kurz nach dem Erdbeben erstellt wurden. Viele besonders stark betroffene Orte konnten sich nicht entscheiden, ob sie eine Wiederbesiedelung der stark betroffenen Gebiete zulassen wollen.

Nachdem sich die zum Teil riesigen Tsunami-Schutzwälle als nur begrenzt wirkungsvoll erwiesen haben, geht nun die Stadt Rikuzentakata neue Wege. Anstelle einer neuen Mauer haben die Behörden dort entschieden, einfach das ganze, niedrig gelegene Stadtgebiet anzuheben. Diese Woche wurde nun das Förderband eingeweiht, welches einen nahegelegenen Hügel in das ehemalige Stadtgebiet verschieben soll. Gemäss Berechnungen reicht die Erde von diesem Hügel, um etwa 80% des geplanten Gebietes um rund 11 Meter anzuheben. Und anstelle nun das ganze Erdmaterial während 10 Jahren mit Trucks zu verschieben, wird es mit dem Förderband in rund 2 Jahren fertig sein. 2018 soll das ganze Projekt abgeschlossen sein und die neue Stadt 11 Meter höher zu liegen kommen.

Hier gibts (zurzeit) noch einige bewegte Bilder dazu:

 Quellen: NHK

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