Figilisters auf Reisen

centrevisitWährend der Zeit an der Sprachschule macht man in der Regel einmal eine grössere Reise nach Honshu, die Hauptinsel Japans, um die Missionare und christlichen Arbeiten dort kennenzulernen.Das Ziel ist, von Gott Hinweise zu erhalten, wo er uns nach der Sprachschule hinsenden und gebrauchen möchte.

Für uns beginnt diese Reise heute Nachmittag, wenn wir mit dem Auto Sapporo in Richtung Süden verlassen werden. Denn wir haben uns entschieden, unsere Centre Visit nicht mit dem Flugzeug und Zug, sondern mit dem Auto zu machen. Das gibt uns mehr Freiheiten und wir können mehr von Land und Leuten sehen und entdecken. Daher werden wir uns genügend Zeit nehmen und die offizielle Centre Visit mit Ferientagen kombinieren und im Ganzen rund 3 Wochen unterwegs sein.

Eine Übersicht über unsere Route und unsere Zeit findet ihr, wenn ihr auf weiterlesen klickt.

 

Detaillierte Route


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Die einzelnen Tage

25. August

Abfahrt in Sapporo in Richtung Hakodate, wo die Fähre auf uns wartet. Unterwegs werden wir in Nanae, kurz vor Hakodate, andere Missionare mit denen wir gut befreundet sind, besuchen. Zusammen werden wir ein Abendessen geniessen und an ihrer Bibelgruppe für junge Erwachsene teilnehmen. Anschliessend geht es zur Fähre, die uns morgens um 03.00 nach Aomori mitnimmt, wo wir morgens um 7.00 ankommen werden.

26. - 29. August

Das Wochenende werden wir bei und mit den verschiedenen Missionaren verbringen, die in Aomori arbeiten. Aomori (Wikipedia) ist die nördlichste Provinz der Hauptinsel und vor allem für seine Apfelkulturen bekannt. Ein sehr ländliches Gebiet, mit dem Evangelium praktisch nicht erreicht.

30. August - 02. September

In den ersten Tagen unserer Ferien werden wir von Miyako aus in Richtung Süden durch das vom Tsunami betroffene Gebiet reisen. Einerseits möchte Samuel gerne zeigen, wo er im März beim Aufräumen helfen konnte, andererseits möchten wir erfahren und herausfinden, wie es nun, beinahe ein halbes Jahr seit der Katastrophe, aussieht. Gehört haben wir, dass sich zum Teil vieles getan hat - aber umgekehrt anderer Orte praktisch immer noch gleich aussehen. Eventuell werden wir auch noch Möglichkeiten haben, zusammen mit anderen Missionaren selber Hand anzulegen und zu helfen.

03. - 04. September

Wir dürfen zwei Nächte in einem ÜMG Ferienhaus in der Nähe von Sendai verbringen. Wahrscheinlich werden wir diese Tage gut gebrauchen können, um die Eindrücke der vergangenen Woche zu verarbeiten und richtig einordnen zu können.

05. - 11. September

Am Montag beginnt in Tokyo der zweite Teil unserer Centre Visit. Während dieser Woche werden wir verschiedene Arbeiten und Missionare im Grossraum Tokyo besuchen. Obwohl wir nicht glauben, dass Gott uns in diese Grossstadt senden möchte, wollen wir doch offen sein für sein Reden. Denn es gibt viele spannende Gemeindebauprojekte in dieser Region.

Ausserdem müssen wir während dieser Woche auch noch auf der Schweizer Botschaft vorbeigehen, um Seraina's Pass zu erneuern. Sie wird nun endlich ihr 1 Monate-Babyfoto los. Und dank biometrischen Daten und so müssen wir extra in Tokyo vorbeigehen...

12. - 15. September

Von Tokyo aus machen wir uns auf den Heimweg. Zuerst geht es in Richtung Nordwesten zu einem anderen ÜMG Ferienhaus in der Nähe von Nagano, wo wir wieder zwei Übernachtungen haben werden. Damit wir die rund 1300 Kilometer nicht wieder abspulen müssen, nehmen wir die Fähre von Niigata am Japanischen Meer aus. Sollte es keinen Taifun haben, können wir morgens um 10.30 mit der Fähre loslegen um am nächsten Morgen um 04.30 in Otaru in Hokkaido anzukommen.

16. September

Wir kommen (hoffentlich gut) zu Hause an. Da diese Wochenende hier in Japan ein langes Wochenende ist (d.h. der Montag ist ein Feiertag), haben wir genügend Zeit, um uns zu erholen und unsere Erinnerungen zu sortieren. Und so schnell wie möglich müssen wir einen Bericht für die ÜMG-Leitung schreiben, damit die in den anstehenden Sitzungen erste Diskussionen über unsere Arbeit nach der Sprachschule diskutieren können.

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