Das College ist vorbei

Redcliffe Rainbow 2 Nun sind schon beinahe zwei Wochen vergangen, seit wir zusammen mit vielen anderen Studenten und Besuchern in der Kirche neben unseren Wohnungen einen grossen Abschlussgottesdienst gefeiert haben. Es war nicht nur Diplomfeier, sondern auch ein Moment, in dem das ganze College Gott für das vergangene Jahr dankte. Höchste Zeit also für uns, ebenfalls zurückzublicken auf die vergangenen drei Monate, während denen wir Teil dieser Gemeinschaft sein durften!

 

Guter und intensiver Unterricht

IMG_2863 Da Samuel mit rund drei Wochen Verspätung in die Lektionen einstieg, waren die ersten Tage sehr intensiv. Er musste vieles zuerst herausfinden und sich Unterlagen von den Dozenten besorgen. Doch nach dem ersten Schock in der ersten Wochen fand er immer besser in das System hinein und konnte dem Unterricht immer besser folgen. In diesem ersten Term begeisterte ihn vor allem die Vorlesung über die Geisterwelt (Spirit World), mit der man in weiten Teilen Asiens konfrontiert ist. Nicht nur wurde sein Bewusstsein für Satan und seine dämonischen Helfer neu geweckt, er lernte auch Werkzeuge kennen, wie man damit umgehen kann und muss. Wenn wir die bösen Mächte mit der biblischen Wahrheit konfrontieren (eng. Truth Encounter), sind wir auf der Gewinnerseite, denn dann wirkt Gott durch uns. Für diesen Kurs schrieb Samuel später eine Arbeit über die Geisterwelt in Japan und wie wir Christen damit umgehen können (sie kann hier heruntergeladen werden).

Im zweiten Term war es neben der Vorlesung über christliche Dogmas vor allem die Vorlesung über Neue Religionsbewegungen, welche Samuel besonders begeisterte. Während es auf der einen Seite erschreckend war, auf was für Arten und Weisen sich Leute auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begeben – und wie dabei oft in die Fänge von Sektengurus geraten, so hat es auf der anderen Seite wieder einmal aufgezeigt, dass jede Religion oder spirituelle Bewegung im Ende nur menschliches Werk ist. Ohne Gott bleibt es menschlich. Im Rahmen des Kurses schrieb Samuel eine Arbeit über Mahikari, eine der wenigen japanischen Neuen Religionen, welche auf im Westen Fuss fasste und leider schon viele Christen angesprochen hat (sie ist hier zum Download bereit).

Neben Samuel durfte auch Tina einige Vorlesungen besuchen. Obwohl sie nicht ganz alles verstand, wurde sie von den Themen angesprochen und wir hatten anschliessend gute Diskussionen zusammen.

Coole Gemeinschaft

IMG_2898 Besonders genossen haben die Gemeinschaft mit den anderen Studenten. Es war eine spezielle Zeit, vereint mit Menschen aus allen möglichen Kulturen und Nationen (wer hat schon einmal jemand aus Grönland kennengelernt?) – und alle haben dasselbe Ziel vor Augen: Gott ehren und ihm irgendwo auf dieser Welt dienen.

Neben spannenden Gesprächen in den Pausen und während den gemeinsamen Mittagessen gab es auch immer wieder Gelegenheit, sich sonst zu treffen. Mehrere Mal veranstalteten wir ein Barbecue bei “uns” im Garten. Neben den Bewohnern der anderen 5 Wohnungen waren auch immer wieder andere Studenten dabei. Daneben haben sich besonders die Holländer als Spielefanatiker entpuppt: Das kam Samuel ganz gelegen und manche heisse Schlacht wurde über Länder (Risiko) oder Rohstoffe (Siedler) ausgefochten.

Neben Brettspielen gab es auch ein legendäres Volleyball-Turnier zwischen Studenten und Angestellten. Es ist mir zwar immer noch unerklärlich, wieso drei Studentenmannschaften so kläglich gegen untrainierte Lehrer verlieren konnten… :( Aber Spass gemacht hats trotzdem. Auch eine Nachtwanderung stand auf dem Programm, wieder so ein holländisches Ding: Die fahren dich mit verbundenen Augen irgendwo in die Landschaft hinaus und geben dir zwei Stunden, im stockdunkeln den Weg nach Hause zu finden. Tja, wie ihr merkt, haben wir es geschafft, wenn ich auch nicht unbedingt wissen möchte, wo wir da überall durchgelaufen sind (zwischendurch hat es ziemlich gestunken).

In der letzten Woche haben einige Studenten dann für die Abschlussfeier noch ein Video gedreht, dass ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Es gibt (zumindest einen kleinen) Eindruck von der Zeit, die wir hier hatten:

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