Unsere Familie

Seit wir im Jahr 2007 den Entschluss gefasst haben, Gott unser Leben ganz in die Hände anzuvertrauen, haben wir viel erlebt. Denn Gott hat sich entschieden, uns als Missionare nach Japan zu senden. Und uns dementsprechend geführt.

Da wir aber noch nicht gut Englisch konnten, planten wir, im Herbst 2008 nach England zu gehen, um dort an der Sprachschule in Christchurch Englisch zu lernen. Doch rund 7 Monate vor der Ausreise durften wir herausfinden, dass Tina schwanger ist. In Absprache mit der ÜMG-Leitung beschlossen wir, das Kind in der Schweiz zur Welt zu bringen und dann im Januar 2009 nach England zu gehen. Am 3. Oktober 2008 kam dann unsere Seraina Jaël zur Welt.

Zusammen wagten wir am 3. Januar dann den Schritt über den Kanal und verbrachten 8 erlebnisreiche und spannende Monate in England. An den verschiedensten Stationen lernten wir nicht nur die Sprache, sondern auch viele Menschen kennen. Nachdem wir Ende August wieder in die Schweiz zurückkamen, bereiteten wir die Ausreise nach Japan vor.

In den folgenden Monaten besuchten wir viele Freunde und Gemeinde und gewannen viele Leute, die uns auf unserem Weg unterstützen wollten. Im Februar 2010 dann hiess es Abschied zu nehmen. Wir bestiegen das Flugzeug in Richtung Singapur, wohl wissend, dass wir die Schweiz erst etwa 4 Jahre später wieder sehen würden. In Singapur besuchten wir den Orientierungskurs der ÜMG, um dann einen Monat später endlich nach Japan weiter zu reisen.

Am 16. März 2010 betraten wir zum ersten Mal japanischen Boden, unsere neue Heimat. Die nächsten zwei Jahre waren dem Sprachstudium gewidmet. An der ÜMG-eigenen Sprachschule in Sapporo studierten wir diese schwierige Sprache und konnten langsam aber sicher immer besser verstehen, was den eigentlich auf den Lebensmittelpackungen stand, die wir täglich assen.

Im Juli 2011 wurde Tina zum zweiten Mal schwanger und wir freuten uns auf den Familienzuwachs. Doch im November erfuhren wir, dass das Baby an einem schweren Herzfehler leiden wird und deshalb aufwändige Operationen nötig hat. In Absprache mit der Leitung entschlossen wir uns deshalb, vorübergehend in die Schweiz zurückzukehren. Im Januar landeten wir deshalb früher als erwartet wieder in Zürich.

Samuel arbeitet seither im ÜMG Büro mit und hilft in der Mobilisation mit.

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